Dez 03 2008
SEO – leider (noch) keine geschützte Berufsbezeichnung
Wer heutzutage in der Lage ist sich in einige Webkataloge einzutragen kann sich als SEO bezeichnen, bzw. als SEO-Spezialist der Suchmaschinenoptimierung oder als Suchmaschinenoptimierer. Schließlich ist man ja um 10 Positionen gestiegen.
Was spricht dagegen sich mit diesem (Wissen) selbständig zu machen und ein paar Opfer zu suchen?
Die Ethik? Was ist das?
Dass Internet bietet doch ein enormes Potential an Kunden. Wenn man sich das Handbuch gekauft hat “Wie repariere ich meinen Opel Corsa” ist man ja auch schon ein Kfz-Mechaniker. Der einzige der dabei das Nachsehen hat ist der Kunde – aber was soll’s? Man hat doch einen 12 Monats Vertrag abgeschlossen – und man selber weiß warum…
Der einzige der dabei das Nachsehen hat ist doch der Kunde…
Das eben ist falsch! Auch andere SEO Agenturen die ihr Handwerk verstehen haben das Nachsehen, denn die negative Erfahrung mit einigen schwarzen Schafen der Branche macht es einem nicht leichter, potenzielle Kunden von der eigenen Qualität zu überzeugen. Mittlerweile stehen SEOs wohl schon auf der Stufe mit Versicherungsvertretern, Autoverkäufern und Pferdehändlern
Erst heute hatte ich eine Anfrage von einem Kunden, der aber leider an einen 12 Monats Vertrag gebunden ist. Zum Glück läuft dieser Vertrag in 3 Monaten aus. Was hat der “angebliche” SEO in den letzten 9 Monaten gemacht?
Er hat einige zusätzliche Contentseiten erstellt – mehr nicht. Keine externen Links auf diese Seiten, nicht…..
Die Positionen des Kunden haben sich seit Beginn der Optimierung nicht verbessert – abwarten ist die Antwort bei Rückfragen.
Sind das ernstzunehmende SEOs? Nein, das sind in meinen Augen reine Abzocker, auch wenn sie es nur nicht besser wissen.
One Response to “SEO – leider (noch) keine geschützte Berufsbezeichnung”
Ich kenne da auch so eine “SEO Agentur”. Spammen das ganze Internet voll und sind daher selbst bei Eingabe ihrer direkten Domain bei Google auf Platz 7…