Nov 11 2008
Blogbetreiber und die Links
Peter hat in seinem Blog einen interessanten Beitrag zum Thema “Blogbetreiber und nofollow Blogs” geschrieben. Es wird immer mehr Unsitte die Links in einem Blog erst einmal auf “follow” zu setzen, um dann nach geraumer Zeit auf “nofollow” umzustellen. Die Gründe hierfür sind sichrlich unterschiedlicher Natur.
- Die einen versuchen eine Linkpopularität durch Trackbacks für ihr Blog aufzubauen. Das geht natürlich leichter, wenn man selbst einen “follow” Link zurück gibt. Hat man dann genug, schaltet man einfach auf “nofollow” um. Super Einstellung - Egoismuss pur.
- Die anderen sind der Meinung, dass durch die Umstellung auf “nofollow” die Spamkommentare weniger werden, wobei man aber davon ausgehen kann, dass es den meisten Blgspammern egal ist, ob der Link nun “follow” oder “nofollow” ist - Hauptsache drin.
- Wieder andere haben einfach nur Angst, dass irgendwann das Verhältnis von eingehenden und ausgehenden Links nicht mehr stimmt - das ist sicherlich ein Grund. Doch dieses Risiko sollte man eingehen, denn guten Content (Blogbeiträge) bekommt man selten ohne Gegenleistung (Link).
Eines vergisst Du… die ach so netten SEO, die meinen, ein guter Kommentar sei der Lohn für einen Backlink… und da wird darauf geachtet, ob follow oder nicht.
Ich bin klar der Meinung, ja zu follow. Blogspammer sollen in der Hölle schmoren und ich werde JEDE Seite melden, deren Betreiber anbietet, in Social Bookmarks oder Blogs Einträge zu machen / zu verfassen. Einige sind auch schon rausgeflogen..
Das WWW ist nicht dazu, als Sandkasten für SEO zu dienen!
“Das WWW ist nicht dazu, als Sandkasten für SEO zu dienen!”
Das ist vollkommen richtig und ich bin auch kein Freund davon, dass es Anbieter für diese Dienste gibt. Nur solange es noch SEOs gibt die Artikel für Kunden in “nofollow” Artikelverzeichnisse eintragen wird auch das “nofollow” Attribut in Blogs nicht das gewünschte Ergebniss bringen. Am besten jeden offensichtlichen “Spam Kommentar” als Spam melden - vielleicht bringt das ja zukünftig mehr. Wobei man das aber nicht von der URL abhängig machen sollte, denn auch ein Kreditseitenbetreiber kann in einem Katzenforum einen ernstgemeinten Beitrag schreiben. Ist sicherlich schwer die Spreu vom Weizen zu trennen.
Danke für deinen Kommentar. Ist absolut richtig, dass zumindest SEOs eher einen Kommentar abgeben, wenn das Blog auf dofollow steht. Anderen dürfte es ziemlich egal sein.
Hallo, ich lasse in meinem Dofollow-Blog keine Trackbacks von Nofollow-Seiten zu, da mich Nofollow als Spammer abstempelt, der ich ganz gewiss nicht bin. Die Macher von Wordpress sollten langsam mal aufwachen und bedenken, was sie mit der Standarteinstellung nofollow anrichten. Die Einstellung macht verlinkte Internetseiten wertlos, obwohl einige wertvollen Inhalt bieten. Moderierte Kommentare und Trackbacks lösen das Problem, so wird nicht ein einziger Spamkommentar veröffentlicht - das wäre eine sinnvolle Standarteinstellung und nicht anderes!