Mrz 12 2007
Blog Spam
Mario schreibt in seinem Blog über das no-nofollow Verzeichnis ( Verzeichnis mit nofollow freien Blogs ) welches neuerdings einen “Spam-Pranger” besitzt, in dem die Webseiten geouted werden die in den eingetragenen Blogs Kommentarspam abladen. Da in letzter Zeit diese Art Spam wohl immer mehr zunimmt, finde ich das eine gelungene Idee. Blogs sollten Informationen oder Eindrücke übermitteln, aber nicht durch Spamkommentare für User uninteressant werden. Das würde die Zukunft der Blogs sicherlich gefährden.
mal was zum nachdenken!
gab es jemals einen von meinen beiträgen der als spam ausgelegt werden könnte?
was ist von einer spamliste zu halten wo erliche blogschreiber an den pranger gestellt werden?
diese liste ist zum einen gesetzeswiedrig und zum anderen derart liederlich recherchiert das zumindest mir als betroffener das kotzen kommt!
Das kann ich nicht beurteilen - bei mir eigentlich nicht, ausser die Verlinkung auf Unterseiten. Ich bin der Meinung, wenn man schon die Möglichkeit hat, durch Angabe seiner URL und ohne Gegenleistung einen Backlink zu bekommen ( bei einigen Blogs auch starke ), dass man dann seine Hauptdomain angibt. Meine Meinung halt. Die Problematik an der Sache ist wie Blog Spam definiert wird. Wenn der Kommentar zum Thema passt ist es mir völlig egal von wem er kommt. Sonst darf ich eben keine URL´s zulassen oder ein Blog führen.
Andere Webmaster deuten schon Spam an, wenn man aus dem Bereich Webdesign oder SEO kommt.
Meine Definition von Blog Spam sind Kommentare wie: “schöne Seite habt Ihr hier” oder Gruß aus Timbuktu”
Wie gesagt, eine Liste mit Spammern ist grundsätzlich eine gute Sache, birgt natürlich auch diverse Risiken. Vielleicht sollte vorher genau definiert werden was als Spam betrachtet wird - dann kann jeder für sich entscheiden einen Kommentar abzugeben.
“ausser die Verlinkung auf Unterseiten”
yep, das mache ich gerne!
für mich ist ein blog zum einen ein medium wo ich zu den verschiedensten themen mehr oder minder qualifiziehrte kommentare angeben kann und ganz nebenbei, wen mein komentar gut, witzig oder sonst wie auffällieg ist, auch nen klick ergattere und meine unterseiten etwas pushen kann.
viele bloglinks mit schlechten beiträgen bringen dagegen eigentlich nur ein schlechtes image denn sie werden meist, zumindest in den etwas besseren blogs, direkt gelöscht!
betrachtet man das ganze rein suma technisch dann ist es eigentlich nur text gegen link.
betrachtet man es geselschaftlich dann ist es natürlich etwas ganz anderes.
was aber spricht dagegen es von beiden seiten zu betrachten?
wen man das tut, wird man schnell dabei sein sich namen mit keywörtern auszudenken und auch auf unterseiten zu linken.
okay, wen der blogbetreiber das nicht will, dann kann er die beiträge oder die links löschen und wen man als schreiberling etwas aufmerksam ist wird man seine schlüsse (welche auch immer) daraus ziehen und will man weiter in dem blog schreiben z.Bsp. von “Heimkino Fan” zum “Wasserbetten Fan” mutieren.
Das alles sollte bis dahin gesalschaftlich dakor gehen und will der blogbetreiber das so nicht dann kann er den lösch butten drücken und ein vernünftieger schreiber wird das respektieren.
Wie man nun mit echten spamern umgeht die es ja nun tatsächlich gibt weiß ich allerdings auch nicht wirklich.
was ich aber genau weiß:
- das diesen leuten eine spam-liste vollkomen egal ist
- das der pranger mit gutem grund in unserer geselschaft keine respektable lösung ist
- das selbsernante polizisten und ordnungshüter mir persönlich zu wieder sind
getreu den textzeilen
mein nachbar ist bekannt, er zeigt fast täglich leute an, als pensionär wurde er zum denunziant.
ich denke das lied kennt noch der ein oder andere.
kleiner Nachtrag:
als beckennender vielschreiber, es gibt blogs die den url namen bei der anzahl der zeichen begrenzen. das ist genau so das legitime recht eines jeden blog betreiber wie das er seinen blog auf nofollow links stellt oder das feld ganz weg lässt!
du schreibst:
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“Vielleicht sollte vorher genau definiert werden was als Spam betrachtet wird - dann kann jeder für sich entscheiden einen Kommentar abzugeben.”
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okay, dann stellst du für deinen blog gewisse regeln auf und darfst natürlich auch benennen wer dagegen verstösst!
das ist zwar auch, sagen wir grenzwertig, aber ich bin kein jurist und zumindest geselschaftlich und aus der ethik heraus ist das für viele menschen akzeptabel. voraussetzung natürlich die regeln sind gut ersichtlich und nicht auf seite 20 versteckt
dazu jetzt eventuell noch eine hintergrund information.
bevor ich dem kollegen meinen anwalt auf die pelle gehetzt habe, habe ich ihn natürlich mal angemailt und ihm eine frist gesetzt den mist zu unterlassen.
das hat er dann auch erst gemacht!
dann hatten wir noch einen mail verkehr wo er mir sagte(schrieb) das rund 20 der blogs im no-nofollow verzeichnis seine wären.
okay, ich habe ihm geschrieben er solle mir die liste seiner blogs mailen und ich werde einen bogen um seine blogs machen.
resultat war eine bauernschlaue umschreibung seiner spamlist in eine Greylist.
resultat der ganzen aktion, …
na das spare ich mir, beim jetzigen verfahrensstand, dann doch lieber.
wichtig ist mir nur, das sich die leute die unter umständen den mist lesen der da über mich geschrieben stand verstehen um was es geht und das ich noch nie in meinem leben einen trackbackspam betrieben habe oder kommentar spam in der art wie “auch ich war hier schöne webseite” geschrieben habe.
und das man in verschiedenen blogs seine geistiegen ergüsse zum besten gibt kann ja wohl nicht ehrenrührig sein.
Bezieht sich der Kommentar auf das Thema sind mir die Beweggründe des Komentators völlig egal. Möchte er nur einen Link “ergatern”, macht aber qualitativ vernünftige Aussagen - völlig OK.